Frühförder-und Beratungsstelle (FFB), Was ist das?

Tram

Träger der Frühförder- und Beratungsstelle (FFB) ist die “Evangelische Kirchengemeinde Gardelegen”. Sie wendet sich mit ihren Angeboten und Hilfen an Kinder mit deren Eltern, die während der ersten Lebensjahre in ihrer körperlichen, geistigen, sprachlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung Unterstützung brauchen, sowie an alle Kinder im Säuglings,-Kleinkind- und Kindergartenalter, die behindert oder von Behinderung bedroht sind.

 

Die interdisziplinäre Frühförderung unterstützt die Entwicklung der Kinder, wirkt deren Ausgrenzung entgegen, trägt Sorge für die Erfüllung der individuellen Entwicklungsbedürfnisse und begleitet die Familien um die “Teilhabe” (SGB IX) beziehungsweise “Patizipation” (ICF) der Kinder in ihrem Lebensumfeld zu ermöglichen. Es ist selbstverständlich, dass eine solche Aufgabe nur im Zusammenwirken aller Beteiligter (Eltern und Fachkräfte) und des sozialen Umfeldes verwirklicht werden kann.

 

An wen wendet sich die FFB?

Frühförderung ist ein kostenloses Angebot für alle Kinder im Alter von 0 Jahren bis zum Schuleintritt, die:

  • von Behinderung bedroht sind und Kinder mit einer Behinderung,
  • in ihrer kognitiven und/oder motorischen und/oder sprachlichen und/oder sozial-emotionalen Entwicklung verzögert sind,
  • Verhaltensbesonderheiten, Lern- und Leistungsstörungen aufweisen.
  • Säuglinge mit hohem Entwicklungsrisiko (zB. durch Frühgeburt),
  • wegen sozialer Benachteiligung in ihrer Entwicklung gefährdet sind.

 

Frühförderung soll so frühzeitig wie möglich erfolgen und wird weitergeführt, solange ein notwendiger Bedarf besteht bzw. längstens bis zum Übergang des Kindes in eine andere geeignete Betreuungsform oder bis zum Eintritt in die Schule.

 

Wir sind ein interdisziplinär arbeitendes Team aus:

  • zwei Dipl. Heil- und Rehapädagoginnen,
  • zwei Sporttherapeutinnen
  • zwei Heilpädagoginnen und
  • zwei Ergotherapeutinnen

 

Unterstützt wird die FFB von ortsansässigen Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten sowie durch Herrn Dr. Gensecke vom fachärztlichem Zentrum am Altmark-Klinikum Gardelegen und ortsansässigen Kinderärzten. Ein enger Austausch und regelmäßige Treffen mit beteiligten Fachdiensten gewährleistet ebenfalls die Umsetzung des ganzheitlichen Ansatzes für die Förderung des Kindes.